GLASHÜTTEN STEIGT IN DIE DORFERNEUERUNG EIN

Großer Jubel in der Gemeinde Glashütten. Was ist geschehen?
Als nach Beendigung der Präsentation über die Vorschläge zur
Dorferneuerung durch Baudirektor Joachim Block vom Amt für
Ländliche Entwicklung (ALE) aus Bamberg die erlösenden Worte
kamen: „Die Dorferneuerung in Glashütten kann starten, da ist
er sehr dafür. Wir leiten diese ein“, brandete von den genau 148
Bürgerinnen und Bürger in der Mehrzweckhalle tosender Beifall
auf. Joachim Bock, zuständiger Abteilungsleiter für Oberfranken-
Ost, sprach zuvor bei seiner abschließenden Feststellung
zur Beurteilung der Präsentation der Arbeitskreise, großes Lob
aus. "Sie haben sich super ins Zeug gelegt, machen sie weiter
so“. Der Baudirektor weiter „Sie haben ihren Ort mit der Region,
in der andere Urlaub machen großartig und in bemerkenswerter
Weise präsentiert“. Er dankte allen rund 20 Mitwirkenden in
den vier Arbeitskreisen, die toll analysiert, sich viele Gedanken
gemacht haben, wie unter anderem die Verkehrsflächen neu gestaltet
werden können, sowie Stärken im Ort erkannt und viele
Vorschläge zur Verbesserung der Infrastruktur unterbreitet haben.
Gerade die herausgearbeiteten Möglichkeiten sollten sie
schätzen und nutzen, so der Abteilungsleiter, der sich auch positiv
zu den in den letzten Jahren mit Unterstützung der ILE Neubürg
aus dem Regionalbudget umgesetzten Projekte äußerte,
die unter Bürgermeister Sven Ruhl bereits angegangen wurden.
Damit können sie durch die Dorferneuerung alles erweitern.
Der weitere Verfahrensverlauf: Heute können wir bei Glashütten
mit seinen 1.432 Einwohnern, einen Haken machen, so der
Abteilungsleiter. Die Bereitschaft der Bevölkerung liegt vor
und auch die optisch wahrgenommene Notwendigkeit durch
das ALE wurde festgestellt. Nächster Schritt in dem Prozedere
ist die Einleitung des Verfahrens und die möglichst schnelle
Vorlage des Abschlussberichts durch die Planer. Dies sollte in
den nächsten zwei Monaten erfolgen. Danach folgen Gespräche
mit der Gemeinde über die Kostenhöhe. Er gehe davon aus,
dass im nächsten Jahr mit den genauen Planungen gestartet
werden kann.
Eingangs begrüßte Bürgermeister Sven Ruhl 148 Bürgerinnen
und Bürger (laut Anwesenheitsliste), die sich in die Mehrzweckhalle
drängten. Darunter die rund 20 Mitglieder der vier Arbeitskreise,
die in einer über zweijährigen Vorbereitungsphase mit
unzähligen Sitzungen, Besprechungen und Kernteamsitzungen
und der Startphase mit 14 Bürgerinnen und Bürger im Kloster
Langheim, sich auf den Präsentationstermin vorbereiteten. Ihnen
galt am Schluss der besondere Dank des Bürgermeisters,
dem die Freude über die gelungene Präsentation anzumerken
war. „Wir haben es in relativ kurzer Zeit – andernorts dauern die
Verfahren zur Dorferneuerung oft viele Jahre – geschafft die
Dorferneuerung nach Glashütten zu holen. Darauf können wir
stolz sein", so Ruhl.
Text und Foto: Dieter Jenß