Ortsgeschichte

„Eines der ältesten adelichen Landhäuser oder Schlösser in unserm Lande ist das nunmehro verdete Castrum und heimgefallene Ritterguth Glahtten oder besser Claushtte. (Denn dieser Name kommt nicht von einer daselbst gestandenen Glahtte, sondern vom St. Niclaus her, welcher in der dasigen Kapelle als Patron und Altar-Heiliger gestanden, und nachhero, ja noch bey Mannsdenken, auf dem obersten Schloboden versteckt gelegen ist.)

Dieser Ort, so nunmehro ber 50 Heerdsttte ausmacht, und mit einem Filial-Kirchlein, einer Schule, Brauerey, Ziegelhtte – versehen ist, auch seine besondere hochfrstliche Amtsverwaltung und Frsterei hat, liegt ohnweit der bambergischen Grnze zwischen Bergen, an dem Kreckles- oder Kre-Bchlein, Stunde von Mistelgau, als seiner Mutterkirche und 3 Stunden von Bayreuth …“.

So stehts, nachdem der letzte Lschwitzer Glashtten verlassen hatte, in den „Wchentlichen Historischen Nachrichten vom 28. Dez. 1768.

„Sich seiner Vergangenheit bewut zu sein, heit Zukunft haben“, so knnen wir Hans Lohberger zitieren. Da wir uns unserer Vergangenheit bewut sind, zeigt auch die nachfolgende Verffentlichung ber das Raubrittertum in Glashtten . In kurz geraffter Form wird diese magebliche Zeitepoche beleuchtet.

Heute sind die Zeiten zwar auch hektisch, aber von Raubrittern berfallen wird auch in Glashtten niemand mehr. Vielmehr knnen wir uns neben der Gegenwart auch den Fragen unserer Zukunft widmen. Beim Genu des edlen Raubrittergeistes aus unserer Geist-Manufaktur und der Glashttener Raubritterwurst aus unserer Ahorntaler Landmetzgerei lassen sich vortrefflich Vergangenheit bewltigen sowie Plne fr die Zukunft schmieden.